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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2014
Die Kraft der Armen
Radikal gegen den Kapitalismus: Papst Franziskus stärkt die Basisbewegungen
Der Inhalt:

Nein zu Martin Luthers Judenhass

vom 05.12.2014
Die Synode von Hessen-Nassau geißelt Schattenseiten der Reformation
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Die feindliche Haltung Martin Luthers (1483-1546) gegenüber den Juden sei »nicht mit dem Zeugnis der Schrift von der bleibenden Erwählung Israels vereinbar« und müsse daher verurteilt werden. Das erklärte die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die ablehnende Einstellung des Reformators gegenüber den zeitgenössischen Juden stehe im Widerspruch zum heutigen Bekenntnis der EKHN, das 1991 in der Kirchenordnung der Landeskirche festgehalten worden sei. Danach bekenne sich die EKHN zur »bleibenden Erwählung der Juden und Gottes Bund mit ihnen« und lehne jede Judenmission ab. Man wolle die zentrale Bedeutung Luthers für die Geschichte und Theologie des Protestantismus durchaus nicht infrage stellen, heißt es in einer Erklärung. Doch müsse man auch darauf aufmerksam