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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 23/2014
Die Kraft der Armen
Radikal gegen den Kapitalismus: Papst Franziskus stärkt die Basisbewegungen
Der Inhalt:

Warten

von Friederike Gräff vom 05.12.2014
Es kann eine Qual sein – oder ein Abenteuer. Wer Macht hat, lässt warten. Auch deshalb hassen wir es so. Doch manchem Warten wohnt ein Zauber inne. Erkundungen eines ungeliebten Zustandes
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Der erste Advent ist noch nicht lange her, aber die Lebkuchen liegen schon seit September in den Regalen und die Weihnachtsmärkte haben im November ihre Buden aufgebaut. Warum bis Dezember warten, wenn man all das schon viel früher haben kann? Das Warten ist aus der Mode gekommen, mehr noch: Sein Ruf ist auf den Hund gekommen.

Es ist ein Zustand, den wir in der Theorie verklären und praktisch scheuen wie die Pest. Wir verlieren in Warteschlangen die Fassung und erkennen zugleich in den gelassen Wartenden große Liebende, denen wir im Kino gerne zuschauen. Der Reiz verfliegt sehr schnell, sobald wir selbst warten müssen. Ganze Geschäftszweige leben davon, uns die Wartezeit in der U-Bahn, am Bahnschalter oder in der Telefonwarteschlange erträglicher zu machen.

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