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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2021
Am Ende helles Glück.
Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?
Der Inhalt:

Leserbrief
Kapital oder Umlage?

vom 19.11.2021

Zu: »Die Mär von der maroden Rente« (20/21, Seite 12-16)

Zu Recht wird betont, dass das gesetzliche Rentensystem unterm Strich besser ist als sein Ruf. Das spricht aber nicht gegen eine Ergänzung um eine kapitalgedeckte Komponente, deren Vorteile aus meiner Sicht hier zu kurz kommen. Würde die tatsächlich oft teure und ineffiziente Riesterrente zum Beispiel durch eine kostengünstig verwaltete verbindliche Aktienrente unter staatlicher Aufsicht ersetzt, könnten gerade auch Geringverdiener damit Eigentum an Produktivkapital aufbauen. Sie würden endlich ebenfalls vom insgesamt steigenden weltweiten Wohlstand profitieren. Frank Martin, publik-forum.de

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 22/2021 vom 19.11.2021, Seite 58
Am Ende helles Glück.
Am Ende helles Glück.
Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?

Selten habe ich eine so gute und umfassende Zusammenfassung der Probleme der Rentenversicherung gelesen. Hier zeigen sich die Auswirkungen der Meritokratie – Unterbewertung der nichtakademischen Leistungen – und der Umverteilung von unten nach oben. Warum nicht zum dänischen Modell – rein steuerfinanziert – übergehen? Dies spart viele Overheadkosten. Fritz Steven, Ratingen

Das Äquivalenzprinzip prägt die Rentenversicherung seit ihrem Beginn. Wenn man das weitgehend aufgibt, fehlt die Legitimation für die einkommensbezogene Beitragserhebung. Die Rentenversicherung dient auch – aber nicht nur – der Armutsvermeidung. Der Bundeszuschuss, dessen Erhöhung Frau Tambour vorschlägt, liegt schon jetzt bei achtzig Milliarden Euro im Jahr, mit den Leistungen des Bundes für Kindererziehung bei hundert Milliarden. Ist Geld für eine Erhöhung im Bundeshaushalt? Ulrich Wenner, publik-forum.de

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Der Artikel »Die Mär von der maroden Rente« hat mich gefreut. Schon lange ist mir bekannt, dass die Lobby der Finanzindustrie die solidarische Alterssicherung schlechtschreibt und -redet, um an einer privaten Rentenversicherung mitverdienen zu können. Inzwischen hat ja der Black-Rock-Lobbyist Merz seine Idee von einem Kapitalstock aus den Rentenbeiträgen bei der noch im Werden begriffenen Rot-Gelb-Grün-Regierung durchsetzen können. Leider klären die meisten Medien zu wenig über die Nachteile dieser unsolidarischen Rentensicherung auf. Ich hoffe, Ihre Redaktion bleibt am Ball. Reinhard Muth, Althütte

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