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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2021
Am Ende helles Glück.
Wie lassen sich Nahtoderfahrungen deuten?
Der Inhalt:

Brasilianische Forscherin Larissa Bombardi
Im Wespennest

von Philipp Lichterbeck vom 29.11.2021
Larissa Bombardi deckt in Brasilien die Folgen von Pestiziden auf. Seit Jair Bolsonaro Präsident ist, wird sie bedroht. Jetzt lebt sie mit ihren Söhnen im Exil.
Larissa Bombardi: »Eine Landwirtschaft ohne Gift muss möglich sein«. (Foto: Sebastian Wells/OSTKREUZ für ZEIT online)
Larissa Bombardi: »Eine Landwirtschaft ohne Gift muss möglich sein«. (Foto: Sebastian Wells/OSTKREUZ für ZEIT online)
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Larissa Bombardi sitzt in einem kleinen Garten im Brüsseler Stadtteil Ixelles und genießt die letzten Strahlen der Herbstsonne. Im April ist die brasilianische Professorin für Geografie der Universidade de São Paulo (USP) mit ihren beiden Söhnen in die belgische Hauptstadt gekommen. Zehn Mal haben sie seitdem die Bleibe gewechselt, kamen bei Kollegen oder Bekannten unter oder mieteten ein AirBnb.

Bombardi befasst sich mit der sozialen Situation in ländlichen Gebieten. Sie verließ Brasilien, weil sie sich dort nicht mehr sicher fühlte. Sie erhielt anonyme Drohungen, wurde öffentlich angefeindet. Der Grund: Die 49-Jährige erforscht die Folgen des Einsatzes von Pestiziden.

Von der Agrarindustrie euphemistisch als »Pfla

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