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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2020
»Ich habe Nein gesagt«
Missbrauch in der Kirche – Frauen brechen ihr Schweigen
Der Inhalt:

Draußen vor der Synoden-Tür

von Michael Schrom vom 20.11.2020
Missbrauchsopfer verlieren die Geduld mit der evangelischen Kirche

Wie ernst ist es der evangelischen Kirche mit der Aufarbeitung von sexueller Gewalt in ihren Einrichtungen? Nach den Statements von Kerstin Claus, Katharina Kracht, Detlev Zander und Harald Wiester bleiben Zweifel und ein großes Fragezeichen. Alle vier sind Überlebende sexueller Gewalt. In den letzten Jahren haben sie sich in partizipativen Prozessen in der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) engagiert; drei von ihnen gehören dem neugegründeten Betroffenenbeirat der EKD an. Doch zur diesjährigen EKD-Synode waren sie nicht eingeladen, angeblich, weil das digitale Format keine angemessene Einbindung von Missbrauchsbetroffenen erlaube. Verärgert über dieses Vorgehen, zogen sie ihre Bilanz auf einer eigenen Online-Pressekonferenz, quasi draußen vor der Tür der virtuellen Synode.

Detlev Zander, der sich vor allem für die Anliegen der ehemaligen

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