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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2018
Gott, mein Therapeut
Religion stärkt. Aber warum?
Der Inhalt:

Editorial: Liebe Leserin, lieber Leser,

was gibt Halt in schwierigen Zeiten? Worauf vertrauen, wenn alles ins Wanken gerät? Sozialwissenschaftler und Psychologen sprechen gerne von »Resilienz«, einer inneren Stärke, die auch dann Bestand hat, wenn das Außen brüchig wird. Wie lässt sich diese Kraft stärken? Für viele Menschen ist die Antwort klar: Sie finden ihre Zuversicht im Glauben. Neuerdings scheint es zu einem Brückenschlag zu kommen zwischen Psychotherapie und Religion. Boris Cyrulnik jedenfalls, ein Neurologe und Psychiater aus Frankreich, sagt: Der Glaube an einen liebenden Gott kann heilsam sein. Britta Baas beschreibt seine Position ab Seite 26.

Auf Gott vertraut auch Pfarrer James Gong aus Kamerun. Als Elisa Rheinheimer-Chabbi ihn anrief, erwartete sie ein Interview wie viele andere auch. Doch dann hörte sie am Telefon, wie verzweifelt der Mann im Bürgerkriegsgebiet klang; er hatte Todesangst. Im Hintergrund waren Schüsse zu hören – und plötzlich war Publik-Forum trotz Tausender Kilometer Entfernung mitten drin in einem Konflikt, über den wenig berichtet wird (Seite 17 und Publik-Forum.de).

Was gibt Halt in schwierigen Zeiten? Wenn sogar die Demokratie gefährdet scheint und Teile der Gesellschaft immer weiter auseinanderdriften? Gibt es so etwas wie Resilienz auch für politische Systeme? Und wie ließe sie sich stärken? Alexander Schwabe hat den deutschen Historikertag besucht. Seine Erkenntnisse finden Sie ab Seite 12.

Halt in schwierigen Zeiten: Den benötigen Scheidungskinder ganz besonders. Wie Kinder die Trennung ihrer Eltern verkraften, hat unsere Autorin Heike Baier recherchiert. Ihr Feature »Kind geteilt durch zwei« lesen