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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2018
Gott, mein Therapeut
Religion stärkt. Aber warum?
Der Inhalt:

Leserbriefe

Die beste Pflege

Zum Dossier »Mensch oder Profit« (20/18)

Die beste Pflege findet in einer intakten Familie statt. Für alle Religionen ist die Nächstenliebe sowohl am Beginn des Lebens wie auch bei Krankheit und am Ende eine der wichtigsten Vorgaben! Dieses Grundverständnis von Liebe haben mehr als siebzig Prozent der Familien. Gott sei Dank! Sie brauchen aber finanzielle und zeitliche Entlastung! Da hakt es gewaltig in unseren sozialen Systemen! Was die Pflege in Krankenhäusern und Altenwohneinrichtungen angeht, gibt es auf unbestimmte Zeit kein Personal. Und nur auf ausländische Kräfte zu setzen halte ich auch nicht gerade für den großen Wurf. Die christliche und humanistische Gesellschaft muss sich ihrer Geschichte und ihres Selbstverständnisses bewusst werden, dass der Mensch im Vordergrund steht! Wolfgang Zopora, Tauberrettersheim

Ich weiß aus langjähriger Erfahrung, dass andere Pflege möglich ist. In Zusammenarbeit mit unserer Ordensleitung in Würzburg haben wir, Schwestern vom Guten Hirten, am 1. Januar 2017 ein Projekt gestartet, das in Hessen Pilotprojekt ist und sowohl die Heimaufsicht in Wiesbaden als auch die Krankenkassen irritierte. Es handelt sich um »Christliche selbstbestimmte, ambulant betreute Wohngemeinschaften«. Wir haben am 31. Dezember 2016 das bisherige vollstationäre »Heim« geschlossen und das Haus total umgebaut und sind auch ein bisschen stolz darauf, dass endlich mal eine katholische Initiative die Nase vorn hat und zeigt, dass es geht, wenn man will. Gudula Busch, Hofheim

Klima für ein Kind

Zu: »Die Vorkämpferin« (20/18, Seite 6)

Bestürzt haben wir den Artikel »Die Vorkämpferin« gelesen, worin das Wirken der Ärztin Kristina Hänel uneingeschränkt positiv dargestellt wird. Was wir in Deutschland zuvörderst brauchen, ist weder eine neue Gesetzgebung zum Schwangerschaftsabbruch noch ein Kampf für die uneingeschränkte Selbstbestimmung der Frau über »ihren Bauch«. Das Wichtigste wird seit Jahrzehnten unterlassen: Rahmenbedingungen und ein Klima zu schaffen, in denen eine Frau keine wirtschaftlichen Sorgen und psychosozialen Spannungen befürchten muss, wenn sie sich für ein Kind entsch

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