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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2017
Der große Schwund
Warum so viele Insekten und Vögel sterben
Der Inhalt:

Spätes Gedenken

vom 24.11.2017

Die Universität Göttingen gedenkt seit dem 18. November öffentlich 95 Universitätsangehöriger, die während der NS-Zeit ihre Stellen an der Hochschule verloren hatten. Dass sich die Universität »mit der Gedenktafel für alle jüdischen Professoren, Dozenten und Assistenten über siebzig Jahre Zeit ließ«, kritisiert Friedhelm Zubke, Pädagogikprofessor i.R. Gemeinsam mit Hinrich Lange, Oberstudienrat aus Göttingen, hatte er das Anbringen einer Gedenktafel angeregt, die »an zentraler Stelle« zu enthüllen sei. Dies geschah nun am 18. November am Wilhelmsplatz.

Unter den wegen ihres Glaubens oder ihrer jüdischen Herkunft verfolgten Universitätsangehörigen sind unter anderem der Nobelpreisträger und Physiker James Franck und der Jurist Hermann Gerhard Leibholz, nach dem Krieg Richter am Bundesverfassungsgericht. In Göttingen habe man der Vertreib

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