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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2017
Der große Schwund
Warum so viele Insekten und Vögel sterben
Der Inhalt:

Die Seelen der Tiere

Ausstellung. Haben Tiere eine Seele? Und haben Menschen die moralische Legitimation, über die Tiere zu verfügen? Diese Fragen beleuchtet das Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg bis zum 4. März 2018 in seiner Ausstellung »Tiere. Respekt – Harmonie – Unterwerfung«. Die ältesten Darstellungen von Mensch und Tier sind mehr als dreißigtausend Jahre alt – aus Knochen geschnitzt oder in Höhlen gemalt. In allen Kulturen wird ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier in der Urgesellschaft vermutet: das Paradies. Zu diesem idealen Ursprung zurückzukehren ist die große Sehnsucht der Moderne. Zugleich aber changiert das Verhältnis des Menschen zum Tier in der konsumorientierten Gesellschaft zwischen gefühlloser Verwertung von sogenannten Nutztieren und sentimentaler Vermenschlichung von Haustieren. Die Ausstellung illustriert diese Kontraste aus der Perspektive der Kunst und plädiert für eine respektvolle Koexistenz.