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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 22/2015
Der Inhalt:

Spiritprotokoll
»Ich war einfach da«

von Rudolf Stumberger vom 20.11.2015
Eine Woche in einer Einsiedelei: Günther F. hackt Holz, hört dem Bergbach beim Fließen zu und spricht täglich mit einem Mönch
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Meine Klause steht draußen im Wald, ein Blockhaus unter Bäumen. Weiter draußen hängt ein Schild, das die Spaziergänger bittet, Abstand zu halten und die Atmosphäre des Ortes nicht zu stören: »Diese Einsiedelei ist ein Ort der Stille und der inneren Einkehr. Sie steht Menschen zur Verfügung, die ihre Beziehung zu sich, dem Leben und zu Gott vertiefen möchten.«

Zu Gott – was heißt das? Wo, wie kann ich ihn wahrnehmen? In der Natur? In anderen Menschen? In mir? Vielleicht bin ich ja hier, um das herauszufinden.

Die Einsiedelei gehört zum Wallfahrtskloster Maria Eck im Chiemgau. Die Franziskaner-Minoriten haben sie vor zwei Jahren hier in der Nähe ihres Klosters in den Wald gebaut – weil es immer mehr Menschen gibt, die für ein oder zwei Wochen au

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