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Die betrogenen Gastarbeiter

Der bittere Schmerz Tausender Mosambikaner: Sie schufteten in der DDR und ihr Lohn wurde einbehalten
von Hans-Joachim Döring vom 20.11.2015
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Seine Zeit ist kostbar in diesen Tagen, die Familie wartet schon am Abendbrottisch. Adelino Massuvira Joao war auch heute unermüdlich unterwegs. Er ist Migrationsbeauftragter für den Thüringischen Kirchenkreis Hildburghausen, allein in der Stadt Suhl betreut der Sozialarbeiter mit anderen 1800 Flüchtlinge. Er berät, organisiert, vermittelt Gespräche mit den Behörden. Zugute kommt ihm, dass er selbst einmal Flüchtling war: 1980 kam er als Gastarbeiter aus Mosambik in die DDR. Damals war er 19 Jahre alt.

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