Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2021
Die Enttäuschung
Warum Papst Franziskus die katholische Kirche nicht aus der Krise führen kann
Der Inhalt:

Computerspiele als Raum der Religion

vom 05.11.2021
(Foto: PA/Shotshop)
(Foto: PA/Shotshop)

Videospiele sind voll mit religiösen Motiven. Das Spieldesign greife oft zurück auf das kulturelle Gedächtnis der Gesellschaft, sagt die Kulturwissenschaftlerin Miriam Schreiter-Deike, die an der Technischen Universität in Chemnitz digitale Alltagskulturen erforscht. Tod und Sterben etwa sei in vielen Computerspielen sehr präsent und dabei oft verknüpft mit religiösen Praktiken. Oft entspringe die Aufgabenstellung religiösen Wertvorstellungen, etwa wenn der Spieler als Mittler helfen muss, die Seelen von Toten in den Himmel zu geleiten. Man hole sich das tabuisierte Thema so wieder in den Alltag hinein, sagte die Wissenschaftlerin bei einer Veranstaltung an der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen in Leipzig. Aus ihrer Sicht geht es dabei auch um ein »Konsumierbarmachen von religiösen Motiven«, man könne kulturkritisch von einer Instrumentalisierung von Religion für den Kommerz sprechen. Gut 34 Millionen Deutsche spielen ihr zufolge Computer- und Videospiele.

Dieser Artikel stammt aus Publik-Forum 21/2021 vom 05.11.2021, Seite 43
Die Enttäuschung
Die Enttäuschung
Warum Papst Franziskus die katholische Kirche nicht aus der Krise führen kann
Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.