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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Was Jugendliche über Religion denken

vom 08.11.2019

Laut der aktuellen Shell-Jugendstudie hat sowohl für katholische als auch für evangelische Jugendliche der Glaube in den letzten knapp zwanzig Jahren an Bedeutung verloren: Nur für 39 Prozent der katholischen und 24 Prozent der evangelischen Jugendlichen ist der Glaube wichtig. Unter muslimischen Jugendlichen sind es 73 Prozent. Ähnliche Muster zeigen sich bei der religiösen Praxis: Nur 18 Prozent der katholischen und 13 Prozent der evangelischen, aber 60 Prozent der muslimischen Jugendlichen beten mindestens einmal pro Woche. Die Institution Kirche wird eher positiv gesehen: 69 Prozent finden es gut, dass es die Kirche gibt (75 Prozent der katholischen, 79 Prozent der evangelischen und sogar 45 Prozent der konfessionslosen Jugendlichen). Doch nur 59 Prozent der christlichen Jugendlichen finden, dass die Kirche Antworten auf wichtige Fragen gibt. Konfessionslos sind 22 Prozent der Jugendlichen. Ihr Anteil in Westdeutschland ist seit 2002 um rund 8 Prozent auf 14 Prozent gestiegen, während er in Ostdeutschland von 75 auf 67 Prozent sank.

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