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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Im Horizont des eigenen Todes

von Christian Modehn vom 08.11.2019
PFplus

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Jean-Pierre Wils
Das Nachleben der Toten
Philosophie auf der Grenze. Mentis. 358 Seiten. 49,90 €

Philosophen haben meist den Tod als definitives Ende des Daseins verstanden. Sie wissen: Nur diese endgültige Grenze führt zu Entscheidungen, was wichtig ist im Leben. Der Autor lehrt an der Uni Nijmegen, Holland. Er bietet einen anregenden Überblick zum Thema. Sein Buch ist als hilfreicher Beitrag zur Lebensorientierung gedacht. Dabei trennt er das Thema Tod von den Debatten über die Formen des Sterbens. Die »ars moriendi«, die Kunst des Sterbens, ist für ihn nicht nur ein ethischer Beitrag der Hilfe in den »letzten Stunden«. Vielmehr lebt jeder Mensch stets im Horizont des je eigenen Todes. Dies erfordert eine gar nicht so einfache »Kunst«. In zwölf Ess

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