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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Der Herr der Lüfte ist zurück

vom 08.11.2019

Die Population von Steinadlern und von Bartgeiern in der Alpenregion hat sich in den vergangenen Jahrzehnten erholt. »Um 1900 gab es am bayerischen Alpenrand nur noch sehr wenige frei lebende Steinadler«, erklärt der Biologe Ulrich Brendel, stellvertretender Leiter des Nationalparks Berchtesgaden. Dank intensiver Schutzmaßnahmen hätten sich die Bestände mittlerweile erholt. Heute leben in den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen 16 Steinadlerpaare sowie Jungadler. Auch die Bestände der Bartgeier nehmen in Europa wieder zu. Mit einer Flügelspannweite von knapp drei Metern gehört er zu den größten Vögeln Europas. Vor hundert Jahren wurde der Bartgeier in Deutschland ausgerottet. Nun bestehe Hoffnung auf seine Rückkehr, teilt der Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Bayern mit. In Österreich seien die Tiere, die bis zu 45 Jahre alt werden können, schon wieder heimisch. Auf ihren Flügen legen sie Hunderte von Kilometern am Tag zurück. »Sie streifen zur Erkundung problemlos aus den Alpen an die Nordsee und zurück«, erklärt Henning Werth vom LBV. Eine Wiederansiedlung der Greifvögel in den bayerischen Ostalpen sei realistisch.

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