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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2019
Die Waffen nieder!
Pazifismus in kriegerischen Zeiten. Wie sich Sicherheitspolitik neu denken lässt
Der Inhalt:

Wüstensand im Bayernland

vom 08.11.2019

Sand ist weltweit zu einem wertvollen Rohstoff geworden. Besonders die Nachfrage der Bauindustrie ist enorm: Sie verbraucht jedes Jahr mehrere Milliarden Tonnen (vgl. Publik-Forum 5/2018). Das Problem: Reichlich vorhandener Wüstensand ließ sich bislang nicht zu Beton verarbeiten, weil die Sandkörner zu fein und rundgeschliffen sind. Deshalb importiert der Wüstenstaat Dubai etwa Sand aus Australien. Der Münchner Konzern Multicon hat nun ein Verfahren entwickelt, wie sich aus Wüstensand Bausand herstellen lässt. Hierzu wird der Wüstensand zu noch feinerem Sandmehl verarbeitet und dieses zu grobkörnigeren, harten Pellets granuliert. Aus diesen Kügelchen lässt sich dann Beton mischen. Nicht nur wird der Sandraubbau dadurch eingedämmt, auch die Ökobilanz ist besser als die von gewöhnlichem Beton: Weil bei dem neuen Verfahren weniger Zement benötigt wird – das in der Herstellung sehr energieintensiv ist –, verringert sich der CO2-Ausstoß.

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