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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Meuterei im Büro

von Lena Renner vom 10.11.2017
PFplus

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CD. Anfangs verdingten sie sich als Straßenmusiker, heute touren sie mit einem ausgefeilten Bühnenprogramm durch Deutschland: Die A-cappella-Band basta kommt ohne Instrumente, dafür mit viel Sprachwitz und guter Laune. In ihrer mittlerweile achten CD präsentieren sich die fünf Vokalkünstler anspruchsvoller und reifer denn je. Wortgewaltig, witzig und nachdenklich singen sie vom modernen Internetwahn und missglückten Urlauben. Häufiger als in vorherigen Alben werden dabei auch ruhigere Töne angeschlagen, so etwa im Lied »Älter«. Selbstironisch und melancholisch reflektiert Songschreiber William Wahl darin seine fortgeschrittene Lebenszeit: »Immer noch denkst du: Alt sind die andern. Auf deinem Couchtisch: Bücher übers Wandern.« Doch auch der typische basta-Humor, bissig und etwas albern, kommt nicht zu kurz, etwa in »Anna lässt sich scheiden«. In dieser harmonischen Ballade freut sich der Protagonist hämisch über Annas bevorstehende Scheidung – weil er sie nun selbst heiraten kann. Im gesellschaftskritischen Tango »Laktosetolerant« wird der aktuelle Ernährungswahn auf die Schippe genommen. »Ich bin ’ne Schande für dieses schöne Land. Denn ich bin laktose-, laktosetolerant.« Ein Höhepunkt ist der Band mit dem Büro-Shanty »Cut, Copy & Paste« geglückt. In rauer Seemannsmanier wird darin der triste Alltag von Büroangestellten besungen, der von Tausenden E-Mails und eintönigen Aufträgen geprägt ist. »Männer wie wir fluchen von morgens früh bis spät: Wo ist verdammt noch mal das Milchaufschäumgerät?« Sowohl alteingesessenen Fans als auch A-cappella-Neulingen kann man dieses abwechslungsreiche Album nur empfehlen. Unterhaltung garantiert.

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