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kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Fesselnde Fische

Bemalte Treppen mit Kois oder Pandas und andere Wandmalereien machen das koreanische Ihwa Mural Village zu einem der beliebtesten Touristenziele in Seoul. Doch vor einem Jahr kippte die Stimmung: Die Bewohner des einst heruntergekommenen Bergdorfes, dem erst vor zehn Jahren mit dem großflächigen Kunstprojekt neues Leben eingehaucht wurde, konnten den Lärm und den Müll nicht länger ertragen, und auch keine unhöflichen Touristen, die mit Kameras in ihre Privatsphäre eindrangen. Sie überstrichen die Wandmalereien kurzerhand mit grauer Farbe. Jetzt wird in Seoul darüber diskutiert, wie eine Tourismusentwicklung aussehen kann, die die Rechte der Einheimischen wahrt. Eine Frage, die Bürgermeister und Bewohner von Touristenstädten wie Paris, Amsterdam, Venedig oder Barcelona ebenso umtreibt. Die Antwort ist offen.