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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Ein Herz für Haustiere – kein Mitleid mit den Nutztieren

In deutschen Haushalten leben rund dreißig Millionen Tiere. Allein für deren Ernährung werden jährlich rund vier Milliarden Euro ausgegeben, mit Arztkosten und weiteren Ausgaben sogar neun Milliarden Euro, sagt der Direktor des Dresdner Hygienemuseums Klaus Vogel anlässlich der Ausstellung »tierisch beste Freunde« (siehe auch Publik-Forum 20/2017). Deutlich werde dabei auch die »ungleiche Behandlung von Haus- und Nutztieren« und eine damit verbundene »willkürliche Zuneigung«, betonte er. Zahlen sprechen für sich: 753 Millionen Tiere sterben deutschlandweit pro Jahr durch die Massentierhaltung. Das geht auch aus einer aktuellen Statistik der Albert Schweizer Stiftung für unsere Umwelt hervor. Hörner, Ringelschwänze, Schnäbel werden ohne Betäubung gekürzt. Doch der Widerstand wächst: Erst jüngst kippte das Verwaltungsgericht Potsdam die Weiterführung einer der größten Schweinemastanlagen in Haßleben, wo 37 000 Schweine gemästet werden sollten.