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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Echter Flüchtling, falscher Flüchtling?

von Misereor vom 10.11.2017

Menschen aus Afrika kommen vorrangig aus wirtschaftlichen Gründen und damit ohne Anrecht auf Flüchtlingsschutz nach Europa. Diese Ansicht ist weit verbreitet. Die Vorstellung vom »echten« Flüchtling aus Syrien und vom »falschen« Flüchtling aus Afrika ist jedoch so gefährlich wie falsch. Gefährlich, weil sie Ressentiments schürt und die Not ausblendet, die hinter der Entscheidung zur Flucht steht. Falsch, weil für viele Asylsuchende aus Afrika berechtigte Schutzgründe bestehen: Wer sich die Zahlen afrikanischer Asylbewerber in der EU ansieht, stellt fest, dass sie 2016 vor allem aus Nigeria, Eritrea, Somalia und Gambia kamen – Länder also, die von inneren Konflikten, schlechter Regierungsführung und menschenrechtsverletzenden Regimes geprägt sind. In Somalia beispielsweise herrscht seit 1991 Bürgerkrieg, in Eritrea mahnen die UN seit Jahren Folter und Menschenre

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