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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Damit Menschen bleiben können

von Wolfgang Kessler vom 10.11.2017
Dringend gebraucht: Eine Lebensperspektive in Frieden
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Wenn die Politik der Industrieländer dafür sorgen will, dass die Menschen in den armen Ländern in ihrer Heimat bleiben können, dann müssen sie ihnen eine Lebensperspektive in Frieden bieten. Dies erfordert grundlegend andere politische Prioritäten – und einen langen Atem.

Frieden first

Spätestens seit dem 11. September 2001 setzen westliche Regierungen noch stärker als zuvor auf die militärische Karte. Da Krieg kaum je Frieden schafft, braucht es eine grundlegende Wende im Denken und Handeln: Politisch geht es darum, alle nur erdenklichen Möglichkeiten für eine friedliche Lösung von Konflikten auszuloten, bevor Militär eingesetzt wird. Gerade die Europäische Union hat Erfahrung mit der friedlichen Versöhnung von Todfeinden. Wann endlich gibt die Bundesregierung

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