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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Der tiefe Graben

von Barbara Tambour vom 10.11.2017
Stadt und Land driften immer mehr auseinander. Auch politisch
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Städtische Ballungsgebiete und der ländliche Raum driften auseinander – wirtschaftlich, was die Bevölkerungsentwicklung betrifft, und auch politisch. Das hat die Bundestagswahl gezeigt. Die meisten Stimmen errang die AfD in ländlichen Gebieten Ost- und auch Süddeutschlands, die wenigsten in westdeutschen Großstädten. Populisten scheinen im ländlichen Raum, wo sich Menschen abgehängt fühlen, besonders punkten zu können. Nirgendwo sonst hat etwa die CDU so viele Stimmen verloren wie in Sachsen. Weshalb die Junge Union Sachsens jetzt fordert, statt weiter nach rechts zu rücken, müssten die Christdemokraten dafür sorgen, dass in Sachsen der Ausbau des schnellen Internets vorankomme, rollende Arztpraxen und Bankfilialen in den Dörfern eingerichtet, die Regional- und Kleinbusnetze verbesser

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