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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2017
Reformationsjubiläum: Was bleibt?
Ein Streitgespräch zwischen Thies Gundlach, Margot Käßmann und Dorothea Wendebourg
Der Inhalt:

Arbeiterjugend, christlich-muslimisch

von Bernhard Bormann vom 10.11.2017
PFplus

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Mit einem Fest im Bürgerhaus Aschenberg feierte die Christliche ArbeiterInnen Jugend (CAJ) ihren Neustart im Bistum Fulda. Das Besondere dabei: Die Neugründung ist eine Frucht der intensiven Begegnung mit Flüchtlingen. Begonnen hatte alles im September des vergangenen Jahres, als eine Delegation der Flüchtlingsunterkunft Michaelshof die Chance hatte, an einem internationalen Jugendaustausch der CAJ teilzunehmen. Die Erlebnisse und Begegnungen faszinierten die jungen Geflüchteten derart, dass sie beschlossen, die CAJ in Fulda neu zu begründen. Sie starteten auf dem Michaelshof mit Ferienspielen, einer Weihnachtsfeier mit Krippenspiel und regelmäßigen Besuchen von CAJ-Treffen. Daraus entwickelten sie ihr eigenes Leitbild. Dass der größere Teil der Jugendlichen muslimische Wurzeln hat, ist dabei kein Hindernis, weil sich die CAJ Fulda nicht nur interkulturell, sondern auch interreligiös versteht. Entsprechend hat sie auch zwei geistliche Begleiter: den katholischen Diakon Matthias Respondek und den muslimischen Religionspädagogen Volker Qasir von der Ahmadiyya-Gemeinde.

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