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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2016
Gefährlicher Egoismus
Warum sich die Deutschen mit Gerechtigkeit so schwertun
Der Inhalt:

Mein Vater, der Kriegsverbrecher

von Jürgen Israel vom 04.11.2016

Roman. »Meine Kindheit endete unversehens an einem ganz gewöhnlichen Frühsommertag des Jahres 1991.« Mit diesem Satz beginnt der neue Roman des 1980 in Ljubljana geborenen Autors Goran Vojnovic. Und in die Zeit davor gehen die Sehnsüchte des Ich-Erzählers.

Bis zu diesem Tag lebte die Familie in der kroatischen Stadt Pula, lebte Vladan das normale Leben eines Kindes mit Vater, Mutter, Freunden und Bekannten – an diesem Tag bekam der Vater, Armeegeneral im zerfallenden Jugoslawien, den Befehl, mit seiner Familie Pula sofort zu verlassen und nach Belgrad zu gehen.

Der Vater verschwindet. Die Mutter und der elfjährige Sohn kommen nach einer Weile in Novi Sad bei Verwandten unter und gehen schließlich nach Ljubljana, wo die Mutter im Krankenhaus arbeitet. Irgendwann sagt sie dem Sohn, der Va

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