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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2016
Gefährlicher Egoismus
Warum sich die Deutschen mit Gerechtigkeit so schwertun
Der Inhalt:

Der Traum von der Gleichheit

von Agnes Tandler vom 04.11.2016
Drohungen und Schikanen zum Trotz: Der indische Anwalt Henri Tiphagne kämpft unbeirrbar für die Rechte der Kastenlosen
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Er arbeitet dort, wo er sich am meisten gebraucht sieht, auch wenn er aneckt. Henri Tiphagne, Gründer und Leiter der indischen Bürgerrechtsorganisation People’s Watch, hat Drohungen, Beleidigungen, Schikanen und sogar körperliche Angriffe erlebt. 2012 und 2013 stoppte die Regierung für 22 Monate alle ausländischen Spenden an seine Organisation und fror ihre Konten ein. Der Vorwand dafür: Tiphagne hatte den höchst umstrittenen Bauplatz des Atomkraftwerkes Koodankulam im südlichsten Teil von Indien unmittelbar am Meer besucht.

Eigentlich wollte der heute Sechzigjährige Arzt werden und in die Fußstapfen seiner Adoptivmutter Yvette Tifine treten, einer französischen Missionarin und Lepra-Ärztin. Seine leibliche Mutter starb bei seiner Geburt. Tiphagne wuchs mit fünf weite