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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2015
»Macht Wirbel!«
Wie der Papst die Kirche aufmischt
Der Inhalt:

Vorgespräch: Wie schaut man sich ein Hörspiel an?

Fragen an Ekkehard Skoppura vom Südwestrundfunk, Festivalleiter der Hörspieltage 2015 in Karlsruhe

Publik-Forum: Herr Skoppura, die ARD veranstaltet im November die 12. Hörspieltage. Warum sollte man irgendwo hingehen, um sich dort ein Hörspiel anzuhören?

Ekkehard Skoppura: Das gemeinsame Hören von Hörspielen bietet einfach noch mal eine ganz andere Erfahrung. Man fühlt zusammen die Spannung, wenn die Protagonisten in Gefahr geraten, und lacht gemeinsam bei lustigen Stellen. Außerdem gibt es – anders als zu Hause – die Möglichkeit, nach dem Hören mit Regisseuren und Schauspielern ins Gespräch zu kommen. Darüber hinaus gibt es nicht nur etwas zu hören, sondern auch etwas zu sehen: Denn es wird Live-Hörspiele geben.

Was sieht man dabei auf der Bühne?

Skoppura: Grundsätzlich ist das sehr unterschiedlich. Im Stück »Schalltot oder lebendig« geht es darum, wie ein Hörspiel entsteht. Es wird ein Hörspielstudio auf der Bühne zu sehen sein, in dem drei Schauspieler und ein Regisseur ein Hörspiel produzieren. Die Zuschauer kriegen dabei den ganz alltäglichen Studiowahnsinn mit. Bei unserem Kinderhörspiel »Baron von Münchhausen« werden fünf Schauspieler und fünfzehn Musiker auf einer großen Bühne gemeinsam das Stück aufführen.

Was erwartet die Besucher sonst noch an den fünf Tagen?

Skoppura: Es wird über fünfzig verschiedene Veranstaltungen geben. Zunächst mal werden natürlich die zwölf Stücke aufgeführt, die für den Deutschen Hörspielpreis der ARD nominiert sind. Die Jurydiskussionen über die Stücke können die Besucher danach live miterleben. Neben den Hörspielen gibt es noch viele andere Aktionen wie eine Raumklang-Installat