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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2015
»Macht Wirbel!«
Wie der Papst die Kirche aufmischt
Der Inhalt:

Es geht auch schlicht

von Benjamin Künzel vom 06.11.2015

Oper. Wer sich Richard Wagners »Parsifal« auf CD zulegen möchte, der greift gerne zu den bombastischen Produktionen von Sir Georg Solti, James Levine oder Herbert von Karajan. Eine in ihrer Schlichtheit spektakuläre und durchweg gelungene Einspielung wird dabei leicht übersehen: jene von Herbert Kegel, die jetzt beim preiswerten Label Brilliant Classics neu erschienen ist.

Es handelt sich um den Mitschnitt der Erstaufführung des Werks in der damaligen DDR am 11. Januar 1975 in Leipzig. Dass ein Live-Mitschnitt vorliegt, bemerkt man als Hörer kaum. Der Klang ist brillant, alle Solisten agieren mit enormer Textverständlichkeit, und René Kollo verleiht dem »reinen Toren« Parsifal die optimale Mischung aus lyrischer Eleganz und kraftvollem Tenorglanz. Da muss man kein Libretto mitlesen;

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