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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2015
»Macht Wirbel!«
Wie der Papst die Kirche aufmischt
Der Inhalt:

Einspruch: Bitte keinen Eurozentrismus

Zu: »Der Papst muss liefern«
(19/15, Seite 28-35)

Was wollen wir von einem achtzig Jahre alten Mann alles fordern? Franziskus hat bisher mehr Ideen und Tatkraft gezeigt als die meisten in seinem Alter. Es wäre eine mehr als ausreichende Leistung, wenn er die Kirche aus der Verflechtung mit dem internationalen Finanzfaschismus befreien könnte. Anders als bei den gesellschaftspolitischen Themen könnte er dabei auch von einem weltumspannenden Konsens ausgehen. Für andere, mehr der innerkirchlichen Lehrtradition zugehörige Problemfelder genügen erst mal pragmatische Ad-hoc-Lösungen. Große Verlautbarungen und Synodenbeschlüsse können dann später kommen – und sie dürfen dem Rest der Welt nicht neokolonialistisch europäische Ansichten überstülpen. Sitzen wir also nicht mit Titeln wie »Der Papst muss liefern« über ihn zu Gericht. Und,

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