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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2012
Gefährlicher Reichtum
Warum wir eine gerechte Verteilung brauchen
Der Inhalt:

Liebe Leserin, lieber Leser,

von Andrea Teupke vom 09.11.2012

diesmal überholen uns die Ereignisse: Wenn Sie diese Zeitung in der Hand halten, haben die Amerikaner bereits gewählt. Unser Redaktionsschluss lag jedoch vor der Präsidentschaftswahl, sodass Sie die aktuellen Kommentare unserer US-Korrespondentin Barbara Jentzsch zum Wahlergebnis nicht hier im Heft, sondern auf unserer Webseite www.publik-forum.de finden.

Über manche Themen berichten wir immer wieder: Die wachsende Kluft zwischen Armut und Reichtum ist ein solches Thema, dem wir in diesem Heft ein ganzes Dossier widmen. Was uns freut: Wie viele Unterstützer aus den verschiedensten gesellschaftlichen Gruppen sich immer wieder finden, solche Dossiers mitzutragen. Darunter sind kirchliche Verbände wie die Diakonie Mitteldeutschland und die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung, aber auch Hilfsorganisationen wie medico international, die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft sowie soziale Bewegungen wie Attac und Campact. Sie alle setzen sich mit der Kampagne UmFairteilen für eine stärkere Besteuerung von Reichtum und gegen soziale Ungleichheit und Sozialabbau ein. Das Dossier finden Sie in der Heftmitte.

Kaum ein Datum ist so geschichtsträchtig wie der 9. November: Er steht für das Ende des Kaiserreichs und den Beginn der ersten deutschen Demokratie, für die brutalen Übergriffe der Nationalsozialisten auf die jüdische Bevölkerung in der Reichspogromnacht und für den Fall der Mauer. Wie kann man die Erinnerung lebendig halten, ohne in leeren Ritualen zu erstarren? Unser Volontär Tilman Vogt ist der Frage nachgegangen, wie sich die Wahrnehmung des Holocausts mit jeder Generation verändert. Arne Lietz ist Historiker und gleichzeitig Zeitzeuge der Friedlichen Revolution: Für uns hat er aufgeschrieben, wie er als 13-Jähriger den Mauerfall erlebte (Seiten 12 bis 15).

Erinnerung spielt auch eine große Rolle beim Leib- und Seele-Gespräch (Seite 58): Matthias Katsch wurde als Schüler des Canisius-Kollegs in Berlin Opfer von sexueller Gewalt. Wie offen er darüber sprechen kann ohne Verbitterung oder

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