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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 21/2012
Gefährlicher Reichtum
Warum wir eine gerechte Verteilung brauchen
Der Inhalt:

Safranernte in der Schweiz

vom 09.11.2012
PFplus

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Im Walliser Bergdorf Mund blühen im Herbst die Krokusse. Es ist der nördlichste Ort auf der Erde, in dem der Crocus sativus gedeiht, auch Safran genannt. Im Oktober und Anfang November ist Erntezeit. Vermutlich haben im Mittelalter Pilger die Safranzwiebeln von Wallfahrten nach Santiago de Compostela mit nach Hause gebracht, vielleicht waren es auch schweizerische Söldner, die das kostbarste Gewürz der Welt heimlich in ihre Heimat schmuggelten, um damit reich zu werden. Heute ernten alle Dorfbewohner zusammen pro Jahr rund drei Kilo Safranfäden – das reicht für den Eigenbedarf und für die drei Restaurants am Ort.