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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2020
Leben in Angst
In Deutschland wächst der Hass auf Juden
Der Inhalt:

Den Wald mal ohne lauter Bäume sehen

von Birgit-Sara Fabianek vom 23.10.2020

Ausstellung. »And the forests will echo with laughter«, heißt eine Ausstellung in München, benannt nach einer Songzeile von Led Zeppelin. Sie widmet sich dem Thema Wald aus den Perspektiven von Kunst und Wissenschaft. Dazu präsentiert die Eres-Stiftung einen künstlerisch-abstrakten Waldparcours mit 21 Beiträgen, die unerwartete Zugänge auf den Wald eröffnen – jenseits von Bäumen und Grün. Im Fokus der Ausstellung, die von wissenschaftlichen Vorträgen begleitet wird, steht der Wald als sozialer Raum, dessen Ökosystem auf Austausch, Vernetzung und Symbiose setzt. Es gibt eine technisch aufwändige Installation zum Hineinkriechen, in der man den Klängen des Regenwaldes lauschen kann, und virtuelle Disney-Waldlandschaften, die man aus der Sicht von Bambi erleben kann. Dargestellt werden auch die komplexen Vorgänge im Wald, wie etwa die Aufgabe der Pilzfäden, oder wie Bäume sich gegenseitig mittels Duftstoffen warnen. Nicht zuletzt wird der Wald als mystischer Raum und Gegenentwurf des Urbanen thematisiert.