Zur mobilen Webseite zurückkehren
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2019
Sind wir noch zu retten?
Was in der Klimakrise hoffen lässt
Der Inhalt:

Patientenwohl in Gefahr

von Andrea Teupke vom 25.10.2019
In der Psychiatrie fehlt Personal. Und das soll leider so bleiben
PFplus

Weiterlesen mit Publik-Forum Plus:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
Digital-Zugang
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Zugang:

Sie haben noch kein Digital-Abonnent? Jetzt für 0,00 € testen
PFplus

Weiterlesen mit Ihrem Digital-Upgrade:

Digital-Zugang für »Publik-Forum«-Print-Abonnenten
  • Ergänzend zu Ihrem Print-Abonnement
  • Mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de frei lesen und vorlesen lassen
  • Die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • 4 Wochen kostenlos testen
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

6 Monate zum Preis von 5
  • Digitalzugriff sofort und gratis
  • Zugriff auf mehr als 30.000 Artikel auf publik-forum.de
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum in Ihrem Briefkasten und als E-Paper/App
PFplus

Jetzt direkt weiterlesen:

Digital-Zugang sofort plus 2 Hefte gratis nach Hause
  • 4 Wochen kostenlos alle über 30.000 Artikel auf publik-forum.de lesen
  • die aktuellen Ausgaben von Publik-Forum als App und E-Paper erhalten
  • die nächsten 2 Ausgaben gratis in Ihrem Briefkasten
  • endet automatisch

Die Psychiatrie in Deutschland ist besser als ihr Ruf. So gut wie alle Psychiater sind psychotherapeutisch ausgebildet und legen Wert darauf, mit ihren Patienten auch zu sprechen. Doch dafür bräuchten sie Zeit – mehr als die Stellenpläne des Gesundheitssystems vorsehen. Jetzt bestünde die Chance, an dieser Misere etwas zu ändern, denn 2020 soll eine neue Richtlinie zur Personalausstattung in Psychiatrie und Psychosomatik in Kraft treten. Über den Entwurf wurde hart verhandelt, und noch ist er nicht veröffentlicht. Doch was bereits bekannt wurde aus den Sitzungen des Gemeinsamen Bundesausschusses, dem höchsten Gremium der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen, lässt Schlimmes befürchten: Statt den Personalschlüssel deutlich anzuheben, droht sogar Personalabbau. Ein Bündnis aus 31 Verbänden, Fachgesellschaften und Vereinen aus den Bereichen Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sieht die Patienten in Gefahr. Viele der darin Engagierten haben deshalb am 10. Oktober vor dem Bundesgesundheitsministerium dagegen protestiert. Wenn die neue Richtlinie unverändert in Kraft tritt, werde sich die Qualität der Versorgung deutlich verschlechtern, warnen sie. Statt menschlicher Zuwendung, sozialer Hilfen und psychotherapeutischer Gespräche werden psychisch schwer erkrankte Menschen dann vor allem Medikamente bekommen – ein Rückfall in die düsteren Zeiten der »Verwahrpsychiatrie«. Auf den Stationen werde es »weiter zu vermeidbarer Gewalt und Zwangsmaßnahmen kommen«, prophezeit Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer. – Die letzte Hoffnung ruht jetzt auf Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU): Er könnte dem Entwurf seine Zustimmung verweigern.

Kommentare und Leserbriefe
Ihr Kommentar
Noch 1000 Zeichen
Wenn Sie auf "Absenden" klicken, wird Ihr Kommentar ohne weitere Bestätigung an Publik-Forum.de verschickt. Sie erhalten per E-Mail nochmals eine Bestätigung. Der Kommentar wird veröffentlicht, sobald die Redaktion ihn freigeschaltet hat. Auch hierzu erhalten Sie ein E-Mail. Siehe dazu auch Datenschutzerklärung.

Mit Absenden des Kommentars stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Daten zur Bearbeitung des Kommentars zu. Zum Text Ihres Kommentars wird auch Ihr Name gespeichert und veröffentlicht. Die E-Mail-Adresse wird für die Bestätigung der Bearbeitung genutzt. Dieser Einwilligung können Sie jederzeit widersprechen. Senden Sie dazu eine E-Mail an [email protected].

Jeder Artikel kann vom Tag seiner Veröffentlichung an zwei Wochen lang kommentiert werden. Publik-Forum.de behält sich vor, beleidigende, rassistische oder aus anderen Gründen inakzeptabele Beiträge nicht zu publizieren. Siehe dazu auch Netiquette.