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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2018
Mensch oder Profit
Woran die Pflege krankt. Und wie es besser geht
Der Inhalt:

Modell 2 : Die Seniorengenossenschaft

von Barbara Tambour vom 26.10.2018

Riedlingen. Die Senioren in der oberschwäbischen Kleinstadt Riedlingen haben die Hilfe im Alter in die eigene Hand genommen. Mit der 1991 gegründeten Seniorengenossenschaft sorgen um die 130 rüstige Senioren – und einige Jüngere – dafür, dass rund 350 weniger fitte Senioren Unterstützung im Haushalt, Fahrdienste zum Arzt oder ein warmes Mittagessen erhalten. Auch einen Besuchsdienst gibt es. Das alles bewirkt, dass alte Menschen in Riedlingen länger in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können. Wer Hilfe in Anspruch nimmt, zahlt für die Stunde derzeit 10,50 Euro, wer Hilfe leistet, erhält 7,50 Euro, vom Rest zahlt die Genossenschaft ihre Verwaltung und Versicherungen für ihre Mitglieder. Für manchen Freiwilligen ist der Verdienst ein angenehmes Zubrot, andere sparen ihr Arbeitsentgelt auf einer Art »Zeitkonto« an, um davon später

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