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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2018
Mensch oder Profit
Woran die Pflege krankt. Und wie es besser geht
Der Inhalt:

Vorgespräch: Eine grüne Reformation?

von Barbara Tambour vom 26.10.2018
Wie politisch müssen die Kirchen sein? Fragen an Peter Schönhöffer, Mitorganisator des »Oekumenischen Ratschlags« in Minden

Publik-Forum: Warum sollte ich zum Oekumenischen Ratschlag nach Minden fahren?

Peter Schönhöffer: Sie sollten dorthin fahren, wenn Ihnen der konziliare Prozess, also die Zusammenhänge von Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, am Herzen liegen und wenn Sie wie ich der Meinung sind, dass diese Fragen bei jenen, die in den Kirchen Verantwortung tragen, derzeit nicht gerade im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen.

Auf wen treffe ich dort?

Schönhöffer: Auf Menschen, die überzeugt sind, dass der Einsatz für gerechten Frieden und Heilung der Schöpfung zur Kernidentität von Kirche gehört und dass Christen Wichtiges zum notwendigen gesellschaftlichen Wandel beitragen können. Die meisten Teilnehmer gehören Gruppen im Ökumenischen Netz in Deutschland an.

Welche Veranstaltungsformen gibt es?

Schönhöffer: Glanzpunkte werden sicher die zwei Vorträge – einen hält die frühere Bischöfin Bärbel Wartenberg-Potter über eine grüne Reformation, den anderen der ehemalige Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland, Manfred Kock. Darüber hinaus gibt es Workshops, ein Taizé-Gebet und am Freitagabend ein »Get Together«. Wir wollen auch über Twitter und Facebook vom Ratschlag berichten und um Reaktionen bitten. Die sollen dann am Samstag in die Diskussion einfließen.

Worauf freuen Sie sich am meisten?

Schönhöffer: Auf die zukunftsgerichteten Workshops und auf den Vortrag von Bärbel Wartenberg-Potter.

Wer trägt den Ratschlag?

Schönhöffer: Eine breite Vorbereitungsgruppe aus der ökumenischen Basis-Szene, der unter anderen Norbert Bernholt von der Akademie Solidarische Ökonomie und Matthias Stöckermann von der Evangelischen Brüdergemeinde, den Herrenhutern, angehören. Außerdem die Mindener Regionalgruppe Gemeinwohlökonomie, deren Koordinatorin Katharina Walckhoff ist.

Was erhoffen Sie sich von dem Treffen?

Schönhöffer: Dass die Bemühungen von 35 Jahren um d

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