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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

Was ist Wirklichkeit?

vom 27.10.2017
PFplus

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Ausstellung. Im Frankfurter Kunstverein tun sich für die Besucher viele Welten in einiger einzigen Ausstellung auf: Zum Beispiel machen sogenannte Virtual-Reality-Brillen computergenerierte Wirklichkeiten erfahrbar. Die Besucher können sich dort wie in der normalen Welt bewegen: So können sie etwa auf einem Brett über schwindelerregenden Häuserschluchten balancieren oder hoch in den Himmel schaukeln. Beklemmend ist der Raum, in dem das Bayerische Landeskriminalamt reale Tatorte mittels VR-Brille zugänglich macht: Diese dreidimensionalen Visualisierungen werden bei der Arbeit der Beamten eingesetzt und sind hier erstmals in der Öffentlichkeit zu sehen. Doch auch die vertraute analoge Kunst hat in der Ausstellung »Perception is Reality« ihren Platz. Vor allem die Illusionskunst von Hans Op de Beeck ist unvergleichlich poetisch: Ein »echter« Raum, in dem alles vom Sofa bis zum Seerosenteich grau ist, bis auf kleine rosa Blüten – eine traumhaft eingefrorene Szenerie. Durch die Gegenüberstellung von analoger Gegenwartskunst und Virtual-Reality-Werken entsteht ein Parcours, der immer wieder fragen lässt: Wie wirken sich »unwirkliche« Erfahrungen aus, vor allem wenn immer mehr technisch produzierte, virtuelle Welten in unserem Leben eine Rolle spielen? Wie echt sind unsere Bilder, unsere Erfahrungen? Im Wechselspiel von Wahrnehmung, Bewusstsein und Vernunft bietet sich im Kunstverein ein (noch) ungewohntes Bild, wenn Menschen mit klobigen Brillen vorm Gesicht zwischen Kabeln in andere Welten eintauchen: Das ist die virtuelle Kunst an ihrem Anfang.

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