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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2017
Neuer Mut in schweren Zeiten
Jüdische Gemeinden in Deutschland
Der Inhalt:

Vorgespräch: Wann sind Computer-Spiele Kunst?

Fragen an Stephan Schwingeler, Kurator der Ausstellung »Digital Games« in Aachen

Publik-Forum: Viele digitale Spiele setzen auf Gewalt, Krieg oder Sexismus. Was haben solche Spiele im Museum zu suchen?

Stephan Schwingeler: Nichts. Computerspiele erobern aktuell als neue Kunstform die Museen, so wie vorher Fotografie oder davor Performance. Das Ausgangsmaterial ist nicht künstlerisch an sich – man kann daraus Kunst machen, aber auch Gewalt verherrlichen, Propaganda zeigen oder Pornos. Natürlich gehört das nicht ins Museum. Aber indem Games zur Kunstgattung erhoben werden, wächst die Verantwortung der Produzenten, Spiele zu gestalten, die humanistische Standards erfüllen.

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