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Die Zeitschrift, die für eine bessere Welt streitet ...Ausgabe lesen

kritisch • christlich • unabhängigzur aktuellen Ausgabe

 
Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 20/2016
Was die Gesellschaft zusammenhält
Ein Gespräch mit dem Philosophen Hans Joas
Der Inhalt:

Stichwort: Ein skrupelloser Niemand

Hitlers »Mein Kampf« kritisch analysiert

Christian Hartmann u. a. (Hg.)
Hitler, Mein Kampf
Eine kritische Edition. Institut für Zeitgeschichte. 2 Bände. 1948 Seiten. Großformat. 59 €

Sven Felix Kellerhoff
»Mein Kampf«
Die Karriere eines deutschen Buches. Klett-Cotta. 368 Seiten. 24,95 €

Matthias Kessler
Eine Abrechnung
Die Wahrheit über Adolf Hitlers »Mein Kampf«. Europa Verlag. 320 Seiten. 22,90 €

Peter Longerich
Hitler
Biographie. Siedler.
1296 Seiten. 39,99 €

Lars Lüdicke
Hitlers Weltanschauung
Von »Mein Kampf« bis zum »Nero-Befehl«. Ferdinand Schöningh. 198 Seiten. 19,90 €

Friedrich Tomberg
Das Christentum in Hitlers Weltanschauung
Wilhelm Fink. 206 Seiten. 26,90 €

Die Vorsitzende der AfD, Frauke Petry, wirbt in einem Interview mit der »Welt am Sonntag« dafür, den Begriff »völkisch« von seiner nationalsozialistischen Deutung zu reinigen und positiv zu sehen. Der Begriff unterliege einer »Ächtung«. Doch Adolf Hitlers Schrift »Mein Kampf« zeigt, dass der Begriff »völkisch« eben nicht harmlos ist. Hitler und seine Naziideologie waren tief in der völkischen Bewegung verankert, die deutschnationale und antisemitisch-rassistische Vereine und Parteien umfasste und ab etwa 1890 zunehmend politischen Einfluss auf Deutschland und Österreich-Ungarn bekam. Mit seinem Buch unterstrich Hitler seinen Führungsanspruch in der »völkischen Bewegung«, die er unklar fand und im Nationalsozialismus zuspitzen wollte.