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Die Schöpfung im Arm halten

vom 09.10.2020
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Ausstellung. In einem alten Kinderwagen wachsen üppige Pflanzen, sie ranken bis zu den Rädern hinunter. Und auf einem Foto sieht man einen Mann, der einen Haufen schwarzer Erde so zärtlich im Arm hält, als sei es ein Baby. Schon diese beiden Exponate machen deutlich, worum es in der Ausstellung geht: »Fragile Schöpfung«. Hier erschließt sich den Besuchern ohne große Worte und auf berührend sinnliche Weise, dass sie für diese Welt verantwortlich sind. Dass die Schöpfung ihnen anvertraut ist wie ein schutzloses Kind.

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