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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2017
Cyberwar
Stell dir vor, es ist krieg und keiner merkt es
Der Inhalt:

Passionsspiel mit Flüchtlingen

von Benjamin Künzel vom 13.10.2017

Oper. Eigentlich seltsam, dass Bohuslav Martinus (1890-1959) letzte Oper »Die griechische Passion« nicht häufiger auf den Spielplänen der Opernhäuser auftaucht. Denn die Handlung ist hochaktuell: Während man sich in einem griechischen Bergdorf auf das alljährliche Passionsspiel vorbereitet, treffen Flüchtlinge ein. Der Hirte Manolios, der seine Rolle als Christus verinnerlicht hat, seine »Apostel« und »Maria Magdalena« versuchen den Schutzsuchenden zu helfen – gegen die Anfeindungen der Fremdenhasser. Die Figuren arbeiten sich ab an den Themen Nächstenliebe, Fremdenhass und Machtgier – und scheitern an der Herausforderung mit erschütternder Härte. Martinus Tonsprache wirkt aus heutiger Sicht konventionell, ist aber emotional direkt begreifbar. Selbst auf CD bleibt das Werk faszinierend. Der Mitschnitt beim Label Oehms vom März und Apri

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