Nur keine Hetze
Sie tragen bunte Hosen, Rastalocken und ihre Babys in Tragetüchern. Die größeren Kinder lassen sie ungestört spielen, so lange, wie diese wollen. Nur keine Hetze. Sie klagen über den Leistungsdruck, die die Schule den Kindern auferlege, über Mobbing und Gewalt und über Lehrer, die von Klassen mit 35 Schülern und einem hohen Anteil an Migranten überfordert seien. Sie sagen Sätze wie »Wenn Kinder in der Schule widersprechen, wird das als Krankheit bezeichnet«. Einige von ihnen haben sich beim Einwohnermeldeamt abgemeldet, leben im Untergrund, um sich den Behörden zu entziehen. Es ist das Festival der Trotzköpfe, der Menschen, die ihre schulpflichtigen Kinder nicht in die Schule schicken. Oder die zumindest darüber nachdenken.
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