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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 19/2013
Gehätschelt und doch betrogen?
Familien in Deutschland
Der Inhalt:

Eine Straße für Halit Yozgat

von Eva-Maria Lerch vom 11.10.2013
Die Opfer der NSU verdienen ein angemessenes Gedenken

Sehr lange haben die Deutschen nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches gebraucht, um sich ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit und der Schuld ihres Volkes zu stellen. Erst jetzt, fast siebzig Jahre später, werden vielerorts in den Straßen »Stolpersteine« angebracht, die an ermordete jüdische Mitbürger erinnern. Doch das Verdrängen geht weiter: Auch den Opfern der NSU wird nun ein angemessenes Gedenken verweigert.

Im Prozess gegen Beate Zschäpe und andere Komplizen der nationalsozialistischen Terrorzelle trat vergangene Woche Ismail Yozgat als Zeuge auf. Er ist der Vater von Halit Yozgat, einem 21-Jährigen aus Kassel, der in seinem Internetcafé an der Holländischen Straße von den Terroristen aus dem rechtsradikalen Untergrund hingerichtet wurde. Auf erschütternde Weise schilderte Vater Yozgat den Tod seines Sohnes, er warf sich

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