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Eine Straße für Halit Yozgat

Die Opfer der NSU verdienen ein angemessenes Gedenken
von Eva-Maria Lerch vom 11.10.2013
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Sehr lange haben die Deutschen nach dem Zusammenbruch des Dritten Reiches gebraucht, um sich ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit und der Schuld ihres Volkes zu stellen. Erst jetzt, fast siebzig Jahre später, werden vielerorts in den Straßen »Stolpersteine« angebracht, die an ermordete jüdische Mitbürger erinnern. Doch das Verdrängen geht weiter: Auch den Opfern der NSU wird nun ein angemessenes Gedenken verweigert.

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