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Kriegskinder
Ohne das Gepäck der Vergangenheit

Der Zweite Weltkrieg hat tiefe seelische Wunden hinterlassen. In »Kriegskindergruppen« verarbeiten drei Generationen die psychischen Folgen der Katastrophe.
von Eva-Maria Lerch vom 15.10.2021
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Ein Bild aus der Nachkriegszeit: Kinder spielen auf einem Trümmergrundstück, um 1948. (Foto: pa/akg-images)
Ein Bild aus der Nachkriegszeit: Kinder spielen auf einem Trümmergrundstück, um 1948. (Foto: pa/akg-images)

Alle zwei Monate, samstags um elf, kommt die Gruppe zusammen. Es sind Menschen in höchst unterschiedlichem Alter: manche fast neunzig, die meisten Anfang sechzig, aber auch ein paar Junge im frühen Erwachsenenalter. Kriegskinder, Nachkriegskinder und Kriegsenkel treffen sich immer für einen Tag in einem Bildungshaus, um gemeinsam die Folgen zu verarbeiten, die der Nationalsozialismus und der Zweite Weltkrieg in ihnen hinterlassen haben.

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