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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2017
Glauben Männer anders?
Das schillernde Verhältnis von Männern zur Religion
Der Inhalt:

Leserbriefe

vom 22.09.2017

Vision Europa

Zu: »Vorwärts, Europa!« (16/17, Seite 12-15)

Gerne möchte ich der Autorin und Gesprächspartnerin Professorin Ulrike Guérot zurufen: Ich – geboren 1954 – werde mich bemühen, weit über das neunte Lebensjahrzehnt rüstig und geistig rege zu bleiben. Denn sollte ihre Vision sich in Realität verwandeln – will ich das gerne erleben. In der Tat ist die Europäische Union in der derzeitigen Verfassung meiner Überzeugung nach nicht überlebensfähig – die Reise muss in die von Ihnen skizzierte Richtung gehen. Danke für den Beitrag und das Engagement. Tilmann Wolf, Scheidegg

Staaten mit einer starken Zentralisierung haben allesamt ein und dasselbe Problem: Die Regionen werden unruhig. In Spanien geschieht dies in Andalusien, Valencia, Galicien, Katalonien und im Baskenland. In Frankreich im Elsass, in Lothringen, der Bretagne, der Normandie, der Provence, dem Languedoc, Aquitanien ... Ebenso auch in Okzitanien, von Norditalien über Südfrankreich bis zu den Pyrenäen. Ähnliches gilt für Italien und für Belgien. Trotz Zentralisation haben die europäischen Regionen ihre Eigenheit bewahrt. Die Menschen identifizieren sich mit ihrer Region. Man versucht, ihre »Regionalsprache« trotz Verboten und Diskriminierungen zu erhalten. In den Regionen liegt die Kraft und Energie für Europa, in den Nationen verkommt diese Kraft. Christian Lauer, Eisenberg

Von einer europäischen Republik träume ich schon lange. Dank dem Gespräch mit Ulrike Guérot über Europa ist dieses Ziel für mich greifbar geworden – mit einem realistischen Zeitfenster und einer Konzentration auf die Eurozone. Faszinierend finde ich den Vorschlag von fünfzig Regionen anstelle von 28 Staaten. Da wären die Probleme der Flamen und Wallonen ausgestanden ... Hanspeter Schladt, Neuwied

Europa – der Kraftbulle und das leichte Mädchen? Grafisch ist der Titel echt schön. Aber die Darstellung hat eine unbezweifelbare Abgründigkeit: Göttergewalt nimmt sich eine menschliche Frau, ein hübsches Weib. Das ist eine antike Fabel über die Vormachtstellung des Maskulinen. Europa als my

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