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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2017
Glauben Männer anders?
Das schillernde Verhältnis von Männern zur Religion
Der Inhalt:

Bedroht mehr Basisdemokratie die Demokratie?

vom 22.09.2017
Streitfragen
zur Zukunft: Leserstimmen Laszlo Trankovits schrieb: Ja, natürlich. Ralf-Uwe Beck meint: Ganz und gar nicht. Nun haben die Leserinnen und Leser das Wort

Laszlo Trankovits fordert mehrmals »weniger Demokratie«, weil die »zukunftsblinden« Bürger »aus Unreife, Unwissenheit, Egoismus oder Zorn das politische System lahmzulegen drohen«. Was will er denn von der jetzigen Demokratie noch wegnehmen? Sein Urteil über die Bürger müsste man doch auch auf Wahlen anwenden! Wir sind doch erwachsene Bürger und die Mehrheit ist nicht zukunftsblind! Wer gegen Abstimmung durch alle Bürger ist, hält die Bürger im unmündigen Stadium und will als alte Eltern seinen erwachsenen Kindern weiterhin Vorschriften machen! Die gehen freilich andere Wege in die Zukunft. Reinhard Müller, Waldhufen

Die mahnenden Worte von Laszlo Trankovits angesichts des Einflusses der Populisten und ihrer geldgebenden Hintermänner über die Boulevardblätter können gewiss nicht beiseite gewischt werden. Nur blendet er aus, was dazu geführt hat, dass der Ruf nach Basisdemokratie so stark geworden ist – nämlich die plutokratischen Verstrickungen der meisten Parteien. Zum Beispiel bei ihrer Zustimmung zu militärischem Auslandsengagement bei gleichzeitigen Einsparungen bei Bildung, Gesundheit und Sozialem. Das nährt dann das Bedürfnis nach direkter Demokratie. Georg Lechner, A-Ternitz

Der Brexit und Trump sind keine passenden Beispiele, die gegen Basisdemokratie sprechen. Der Brexit war ein Werk des Premierministers Cameron, das er aus eigensüchtigen Gründen verbockt hat. Die Wahl Trumps hat damit zu tun, dass man sehr viel Geld benötigt, um gewählt zu werden. Auch Griechenlandhilfe, Moscheebau und Windräder sind schlechte Beispiele. Der Bau von Moscheen fällt unter die Religionsfreiheit. Darüber kann nicht abgestimmt werden. Griechenland wäre bestimmt nicht schlechter behandelt worden. Standorte für Windkraftanlagen lassen sich mit Einbeziehung der Bürger sehr wohl regeln. Wer keine Probleme am derzeitigen Zustand unserer repräsentativen Demokratie und an vielen Politikern sieht, muss auf einem anderen Planeten leben. Ewald Kleyboldt, Traunstein

Als tätiges Mitglied der Protestbewegung gegen Stuttgart 21 bin ich durch den »Volksentscheid« zu Stuttgart 21 ein gebranntes Kind. Die Ge

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