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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

»Schau vor der eigenen Haustür«

von Rebekka Sommer vom 23.09.2016
Bankdirektor Marco Hertner berät in Freiburg Straßenkinder zu Schulden und Geldfragen – und spielt mit ihnen Darts
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Ich sage immer: Wenn du was bewirken willst, dann schau einfach vor die eigene Haustür. In Freiburg leben mehr als 240 Straßenkinder: Jugendliche, die keine Wohnung haben, nachts im Freien schlafen. Ich biete für sie eine Sprechstunde in der Freiburger Straßenschule an: Schuldenberatung und alles rund ums Geld. Als ich zum ersten Mal kam – in Jeans und T-Shirt, nicht im Anzug –, beäugten mich die Jugendlichen kritisch. Ein Banker in der Straßenschule? Eine junge Frau setzte mir ihre Ratte auf die Schulter – ganz klar ein Test, wie ich reagiere. Ich fragte sie: »Wie alt ist das Tier? Welche Rasse?« Als ich mit ihnen Darts spielte, war das Eis gebrochen.

Anfangs waren es die Sozialarbeiter, die sagten: »Geh doch mal zu Marco.« Jetzt kommen die Kids selbst auf mich zu und fragen: Was ist ein Pfändu

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