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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 18/2016
Ein letztes Fest?
Der Protestantismus feiert die Reformation
Der Inhalt:

SOZIALPROTOKOLL
»Ich wollte das«

von Annette Lübbers vom 23.09.2016
Catrin Hack (55) nimmt seit mehr als vierzig Jahren Drogen. Sie liebt das Gefühl, keine Angst zu haben und wie in Watte gepackt zu sein
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Es gibt so viele Stempel, die Menschen wie ich auf der Stirne tragen. Sucht habe etwas mit unerfüllten Sehnsüchten zu tun. Oder Süchtige hätten irgendwie immer eine schlechte Kindheit gehabt. Oder Junkies taugten nichts, könnten nix, hätten nix. Das passt auf mich nicht. Ich hatte eine glückliche Kindheit. Mein Vater war Maschinenbauingenieur und viel unterwegs. Uns ging es gut, und geschlagen wurde ich auch nie. Ich habe es wohl einfach gemocht. Den Geruch, der beim Aufkochen von Heroin entsteht – wie Parfüm. Das Gefühl, wenn mein Körper sich leicht und wie in Watte gepackt anfühlt. In diesen Momenten konnte mir keiner was.

Nun bin ich 55 Jahre alt und bekomme in der betreuten stationären Wohneinrichtung Lüsa in Unna – ein Landesmodellprojekt der Wiedereingliederungs

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