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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2018
Angst
In der Gesellschaft rumort es: Ein Gefühl wird politisch
Der Inhalt:

Ostereier, Ramadan und Abraham

Die »Drei-Religionen-Grundschule« in Osnabrück nimmt interreligiöses Lernen ernst. Fragen an Schulleiterin Birgit Jöring

Publik-Forum: Frau Jöring, Ihre Grundschule wird zwar von der katholischen Schulstiftung getragen, nennt sich aber „Drei-Religionen-Schule«. Was ist das Besondere?

Birgit Jöring: Wir möchten, dass jedes Kind in seiner eigenen Religion auskunftsfähig wird. Dazu müssen Kinder zuerst etwas über ihre eigene Religion lernen, damit sie sich anschließend in den Dialog mit anderen begeben können. Den Dialog wollen wir genauso fördern wie das Bewusstsein der eigenen Wurzeln. Daher gibt es getrennten evangelischen, katholischen, jüdischen und islamischen Religionsunterricht und gemeinsame thematische Projekte.