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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2017
Kein Land in Sicht
Im Mittelmeer steckt Europa in einem moralischen Zwiespalt
Der Inhalt:

Gelebte Mitmenschlichkeit und Mut

von Hans-Jürgen Röder vom 08.09.2017

An das Pfarrehepaar Dorothee und Harald Poelchau, die in den Jahren der NS-Diktatur wichtige Begleiter und Unterstützer des deutschen und ausländischen Widerstands waren, soll künftig im Berliner Neubaugebiet Marzahn eine Stele erinnern. Sie entsteht, wie das Ökumenische Forum Berlin-Marzahn als Träger der Initiative mitteilte, an der Poelchaustraße.

Ziel der Initiatoren, die die Gedenkstele am 18. September der Öffentlichkeit übergeben wollen, ist es, über »die gelebte Menschlichkeit und Zivilcourage« der Namensgeber zu informieren. Dorothee und Harald Poelchau hatten zwischen 1933 und 1945 mit großem Mut und Wachsamkeit Juden, Gefangenen und anderen Verfolgten geholfen. Er war von 1933 bis 1945 in Tegel, Plötzensee, Moabit und weiteren Gefängnissen Berlins als Seelsorger tätig. Dort begleitete Poelchau unte

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