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Dieser Artikel stammt aus
Publik-Forum, Heft 17/2017
Der Inhalt:

Spiritprotokoll
Es ist die Seele, die malt

von Barbara Brüning vom 08.09.2017
Barbara Keppler stößt beim Ausdrucksmalen auf ihre verborgene Trauer – und findet dabei einen Weg zu sich selbst und zu Gott
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Dass ich einmal malen würde und dass es mir so viel bedeuten könnte, das hätte nie gedacht. Aber inzwischen ist es lebenswichtig für mich geworden. Denn beim Ausdrucksmalen finde ich den Kontakt zu mir selber – und auch einen Weg zu Gott, eine Beziehung zum Universum.

Angefangen hat alles vor etwa zwanzig Jahren mit einer Operation an der Gallenblase. Kurz vor der OP hatte ich ziemliche Angst, und da sagte ich wie aus dem Nichts: »Gott, steh mir bei.« Obwohl das sonst gar nicht mein Ding war, Gott um etwas zu bitten. Doch nachdem ich das gesagt hatte, wurde ich plötzlich total ruhig und entspannt. Ich hatte überhaupt keine Angst mehr. Das war wie eine Gotteserfahrung. Von da an habe ich Gott wieder gesucht. Nicht den Gott der Kirche, sondern den, der mich beschützt hat, bei allem, was mir in den

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